276: Achims Q&A IV – Ihr fragt, Achim antwortet (ISS SO Classics)

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00:00:02:

00:00:18: Herzlich willkommen ihr Lieben!

00:00:20: Ihr hört isso, den Ernährungspodcast mit dem Ernährungswissenschaftler Achim Saam.

00:00:25: Und mit der Radimoderatorin Julia Rohrmosa.

00:00:29: Ja,

00:00:29: Löchchen ihr Lieben, es ist wieder so weit, eine neue Q&A Folge steht an.

00:00:35: Wir hatten es natürlich schon auf Instagram angekündigt.

00:00:38: Und wir halten natürlich auch unser Versprechen.

00:00:40: Danke euch auf jeden Fall für die ganzen vielen und spannenden Fragen, die ihr uns zugeschickt habt.

00:00:44: Und ich würde auch direkt mal sagen, liebe Achim, ich freue mich sehr auf diesen Q&A-Marathon mit dir.

00:00:49: Das wird wahrscheinlich wieder sehr spannend.

00:00:50: Let's go, ne?

00:00:52: Ja, also ich habe wirklich sehr viel Freude dran, wenn ihr uns Fragen schicken, die wir beantworten können.

00:00:56: Nur eine Bitte, macht das über isso.

00:00:58: Und ich war also über isso, Instagram und Co.

00:01:00: die Fragen zu stellen, weil ich blick sonst nicht mehr durch.

00:01:04: Das kann man allen engern entfragen.

00:01:06: Ich beantworte die wirklich gerne, aber seid mir nicht böse, wenn da was untergeht, weil wenn es auf so ein diversen Kanälen kommt, dann verliere ich tatsächlich die Übersicht.

00:01:15: Ich muss einfach viel mehr für mein Gehirn tun.

00:01:17: Oder ihr könnt mich unterstützen, indem ihr mir einfach die Fragen an isso bei Instagram

00:01:23: steht.

00:01:23: Auf jeden Fall haben wir jetzt ein paar rausfischen könntest, ne?

00:01:25: Ja, ja.

00:01:26: Sehr gut.

00:01:26: Und deswegen würde ich sagen, Achim, bist du bereit?

00:01:28: Ich

00:01:28: bin bereit.

00:01:29: Ich bin bereit.

00:01:30: Alles klar, dann legen wir auch direkt mal los mit der ersten Frage.

00:01:33: Und die kommt von Caroline.

00:01:35: Sie fragt, du sprichst von einer nicht-alkoholischen Fettleber durch zu viel Obst.

00:01:40: Wie viel Obst ist denn zu viel?

00:01:42: Ja, jetzt hätte ich fast gesagt, liebe ... Liebe Carolin, stimmt, allerdings würde ich gerne das Wort Obst oder Früchte durch das Wort Säfte ersetzen, also in deiner Frage.

00:01:53: Aber einmal ganz von vorne, es wird dir immer wieder behauptet, auch von mir, dass fructose Pauschal gesagt nicht der beste Zucker ist.

00:01:59: Das ist auch nach wie vor richtig.

00:02:00: Allerdings ist nicht ausschließlich die Fruktose verantwortlich dafür, dass wir dick und auch krank werden, sondern unser westlicher Lebensstil.

00:02:08: Das heißt, wir bewegen uns immer weniger.

00:02:09: Gleichzeitig nehmen wir immer mehr Energie zu uns.

00:02:12: Die Folge sind dauerhaft zu hoher Insulinspiegel, was ich immer wieder erwähne.

00:02:16: Letztlich irgendwann haben wir eine Insulinresistenz, Diabetes Typ II oder Herzkreisler Verkrankung.

00:02:23: Es gibt aber beispielsweise Urvölker, wie die Bewohner von Kitawa.

00:02:27: Das ist ein Papua neugine- die trotz einer kolnhydratreichen Ernährung mit vielen Früchten fast ausschließlich obst.

00:02:34: Kaum an Herzkreislauferkrankungen über Gewicht leiden.

00:02:37: Das Problem besteht also eher darin, dass wir denken, ach, ich tue mir mit einem Smoothie oder mit einem unschuligen Säftchen was Gutes und gleich damit jetzt einfach wieder alles aus.

00:02:46: Aber damit belastet sich den Stoffwechsel eher zusätzlich, denn Fructose wird tatsächlich insulin unabhängig über die Leberverstoffwechsel.

00:02:53: Das heißt, die Leber wandelt den Zucker somit direkt in Fett um, was zunächst selbst in der Leber angesammelt wird.

00:02:58: Das heißt, Und man kann bei einem erhöhten Verzehrt durchaus eine nicht alkoholische Fettleber bekommen, aber auch Bluthochdruck und es kann zur Stoffwechselstörung führen.

00:03:08: Es gibt eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, die den Zusammenhang zwischen Fruktosekonsum, also einem hohen Fruktosekonsum und Übergewicht belegt hat.

00:03:17: Und dieser beruht nicht nur auf der erhöhten Energieaufnahme, sondern auch auf der Beeinflussung des Fett- und Konitratstoffwechsels eben durch Fruktose.

00:03:24: Das heißt, die macht da tatsächlich schon was, was ein anderer Zucker nicht macht.

00:03:28: Aber Carolin meist nicht gleich hier die Äpfel und die Orangen und alles aus dem Fenster, denn das Problem sind nicht die zwei Portionen Obst am Tag.

00:03:35: Im Gegenteil, die Fruchtzuckermenge, die Fructosemenge bleibt bei den zwei Portionen tatsächlich überschaubar und Früchte sind mit naturbelassener Lebensmittel.

00:03:43: Das heißt, die im Komplex noch viele wichtige Vitalstoffe liefern, also wie Vitamine, sekundäre Pflanzstoffe, Ballerstoffe, also Obst.

00:03:51: Jetzt als bunten und bösen Zucker verdonnert, das wäre tatsächlich falsch, das wäre nicht richtig.

00:03:56: Es gibt auch Veröffentlichungen, was ganz spannend ist, die zeigen, dass geringe Fructose-Mengen, wie aus ganzen Früchten, im Darm zu Glucose verstoffwechselt werden und gar nicht erst in der Leber landen, während höhere Mengen Fructose, wie beispielsweise in Smoothies, wo ja gut und gern mal zwei, drei Orangen drin sind, Äpfel und Co.

00:04:13: oder puren Säften, reinen Säften überwiegend in der Leber verarbeitet werden.

00:04:17: Das heißt, also große Dosen an Fructose, werden über die Leberverstoff wechselt, geringe Dosen, also wenn man die in komplexen Lebensmitteln ist, wie aus Früchten oder Obst, wenn du jetzt nicht eine ganze Wassermelone vorst hast, dann ist es tatsächlich so, dass es eher im Darm das Schaft und im Darm zu Glucose verarbeitet wird.

00:04:36: Das Problem ist also nicht der Apfel oder die Orange an sich, sondern Säfte und das Lebensmittel mittlerweile in hohen Mengen Fruktose zugesetzt wird.

00:04:43: Also Fruktose kann einfach aus der Maisstärke gewonnen werden.

00:04:47: und hat gleichzeitig eine hohe Süßkraft, ist also doppelt gut quasi für die Industrie, ist das billig und doppelt so süß.

00:04:53: Erkennt man das, wenn man auf einem Lebensmittel hinten drauf liest, Maisirup, Isoclucose, aber auch Dextrose, Isomerose.

00:05:00: Iso, Merat, Zucker, Fructose, Glucose, Syrup oder auch Korn-Syrup.

00:05:05: Wenn du das hin draufstellst, weißt du, da ist das eigentlich ein Fructose-Gemisch.

00:05:09: Also mein Motto und Rat, liebe Caroline, lautet, eat real foods, ganze Früchte und Wasser sind besser als Zäfte und Smoothies.

00:05:16: und es gilt der gute Alter Rat, die Dosis macht aus hier das Gift.

00:05:20: Sehr gut, also kann sie bei ihrem Apple-A-Day bleiben und es ist gar

00:05:23: kein Problem.

00:05:23: Auch zwei Apple-A-Day geht

00:05:24: auch in der Bar.

00:05:26: Die nächste Frage ist ein bisschen kürzer, die kommt von Marion.

00:05:29: Sie fragt.

00:05:30: Muss man Leinöl wirklich auf leeren Magen nehmen?

00:05:32: Und wenn ja, warum habe ich noch

00:05:34: nie gehört?

00:05:34: Also, liebe Marian, müssen du natürlich gar nichts.

00:05:36: Und bevor das Leinöl, bevor du das an die Wand spuckst, dann solltest du natürlich was dazu essen.

00:05:41: Aber nochmal für alle, der Sinn von Leinöl am Morgen, die den nicht kennen.

00:05:45: Ja, Leinöl wirkt zum einen antibakteriell.

00:05:48: Dafür machen manche so ein Öl ziehen, dann spuckt man es aber an aller Regel wieder aus.

00:05:53: Zum anderen enthält Leinöl Fettsäuren, die sich positiv auf die Insulin... Ausschüttungen auswirken können.

00:05:59: Also die Fettsäuren im Laienöl bewirken, dass unser Körper effizienter und ich im Übermaß Insulin ausschüttet und wir kennen ja mittlerweile alle den Spruch von mehreren uns.

00:06:07: Je weniger Insulin produziert wird, umso höher ist unsere Fettverbrennung, umso geringer der Heißung und auf Dauer sinkt auch das Risiko einer Insulinresistenz und in der Volllanddiabetes Typ II.

00:06:18: So, jetzt aber zu deiner Frage.

00:06:19: Warum auf nüchternen Magen?

00:06:20: Es gibt mittlerweile einige Veröffentlichungen, die darauf hinweisen, dass wir mit dem Frühstück, und das ist auch spannend, unseren Körper schon darauf programmieren können, auf welche Reserven wir im Anschluss zur Energiegewinnung zurückgreifen.

00:06:32: Das heißt, in der Praxis essen wir zum Frühstück eher fettbetont, setzt die Mahlzeit nicht an, sondern setzt sogar den Fettstoffwechsel erst so richtig in Gang.

00:06:42: Also mit dem Leinöl auf nüchternden Magen soll also die Fettverbrennung bereits morgen auf Hochtouren gebracht werden.

00:06:47: Wir kennen das von so einem Bulletproof Coffee, wo man im Kaffee nochmal so ein Kokusöl oder Kokusfetter rein hat.

00:06:53: Das hat eben zum Sinn, dass man, ich gehe das zurecht, ja, Leinöl ist auch nicht jedermanns Sache.

00:06:57: Das schmeckt sagen viele wie ein Fischstäbchen.

00:07:02: Aber ich mag's gern.

00:07:04: Kohlenhydrate hingegen würden den Effekt zernichtemachen.

00:07:06: Das heißt, deshalb wäre es also besser, du isst zum Leinöl, wenn du das nicht auf nüchterne Magen essen kannst, eher so ein Englisch Breakfast mit Eier oder Bacon, wenn du es nüchtern nicht so alleine runtergrist.

00:07:18: Und dann hast du morgens den Körper tatsächlich mit einer eher fettreichen Nahrung schon In der Tendenz, zumindest ist es tatsächlich auch so.

00:07:27: eine Studiensituation, jetzt nicht, oder eine Veröffentlichung, die nur so alleine steht, sondern gibt es mehrere zu, dass man den Körper morgens schon eichen kann mit dem Frühstück, wie er denn und auf welche Energie er an dem Tag zurückgreift.

00:07:40: Ist du jetzt eher kolonitratbetont, dann hast du eher einen verstärkten Kolonitratstoffwechsel, ist du eher fettbetont zum Frühstück.

00:07:48: dann ist es eher, dass die Fettverbrennung angekurbiert wird.

00:07:50: Wie toll, das wusste ich gar nicht.

00:07:52: Fett regt den Fettschorwechsel an, das ist doch schön morgens, das werde ich mir auch mal merken.

00:07:56: Janik fragt dich, warum verschimmeln Früchte wie Bären immer so schnell ist, mir auch noch nie aufgefallen.

00:08:03: Ja, lieber Janik, dass sie immer kenn ich.

00:08:05: Ich liebe Bären und ärgere mich immer wahnsinnig, wenn kaum gekauft ist schon die erste Schimmelbäre zu sehen, zu Hause.

00:08:11: Dann heißt es aber leider, Gott, dass besser alle Bären entsorgen, weil sich das umsichtbare Sporngeflecht wahrscheinlich bereits verteilt hat.

00:08:18: Nicht gut, weil die Toxine können hoch zellschädigend sein.

00:08:23: Noch dazu habe ich das Problem.

00:08:24: Ich weiß, dass Bären kurz vor dem Verderb oder vor dem Schimmelbefall eigentlich die meisten gesunden Inhaltsstoffe enthalten.

00:08:31: Und ich immer ein bisschen pokere, wie lang kann ich denn die Bären stehen lassen, bevor sie anfangen zu schimmeln?

00:08:36: Also haben wir ja auch gelernt in unserer Folge mit unserem Food Tax.

00:08:40: dass Bären bei Zimmertemperatur am besten stehen sollten und möglichst lange, aber natürlich nicht verschimmelt sein sollten.

00:08:48: Aber warum schimmeln die jetzt so schnell?

00:08:49: Ich bin kein Botaniker, aber es ist wahrscheinlich so, dass Himbeeren und Co das ideale Milieu für Schimmelpilze bieten.

00:08:55: Also Wassergehalt, pH-Wert, Kohlenhydrate, Zuckerverhältnis, günstige Oberfläche, also dass man eine große Angriffsfläche hat.

00:09:03: Das macht die Bären gegebenenfalls besonders anfällig für Schimmel.

00:09:07: Mein Tipp im Supermarkt schon ein bisschen Sherlock Holmes spielen und gucken, dass sich keine Schimmelgarnoven so im Bärenkästchen verbergen.

00:09:14: Die Bären sollten eine intensive und glänzende Farbe haben, dann bleiben Bären länger frisch, wenn man sie, das ist mein Tipp, auf einen Teller legt und so ein bisschen verteilt, dass sie nicht so dicht wie in einem Kästchen aufeinander liegen und dass sich auch die Sporen dann so schnell verteilen.

00:09:29: Und dann kann es auch mal schneller mal eine rausflücken, wo du denkst, die hat's, die hat's vielleicht irgendwie über oder so oder die könnt jetzt anfangen zu schimmeln, dann räumst du dir einfach runter.

00:09:37: Nächste Frage von Karut.

00:09:40: Ist in getrockneter Ananas auch das gute Enzym Bromellain?

00:09:46: Gute und spannende Frage, aber da ich kein Biochemiker, sondern Ernährungswissenschaftler bin, habe ich dazu Sicherheit auch noch ein bisschen recherchiert und mich dazu einmal mit meinem Professor Dr.

00:09:57: Michael Hamm ausgetauscht.

00:09:58: Also zunächst würde ich gern was dazu sagen, warum das Enzym Bromellain gut ist beziehungsweise der bessere Verdauungsschnapp für uns tatsächlich ist.

00:10:07: Das Enzym erleichtert nämlich die Eiweißverdauung.

00:10:10: Die ist Südamerikaner.

00:10:11: Ich glaube, ich habe das schon mal erwähnt.

00:10:13: Nutzen diese Enzyme, also beispielsweise aus Ananas, Papaya, Mango, indem sie daraus Chutneys zubereiten und damit ihren hohen Fleischkonsum.

00:10:20: Ihr kennt das ja, ne?

00:10:21: Die haben so die großen Grillgelage und dann die Gautschoße und so, die den Fleischkonsum bekömmlicher machen.

00:10:26: Also das wirkt besser, weil es eiweißspalten ist.

00:10:30: Das hilft also bei der Eiweißverdauung, dass einem das nicht so schwer Magen liegt.

00:10:34: ist auch ein Tipp für alle da draußen, die große Grillgelage davor sich haben.

00:10:38: Dann sitzen wir danach nicht wie ein Stein in der Ecke.

00:10:43: Aber jetzt eine eigentliche Frage, ob die getrockneten Ananas noch genügend Promellain enthalten ist.

00:10:48: Ganz pauschal betrachtet wahrscheinlich schon, denn Trocknung ist ein relativ schonendes Verfahren.

00:10:53: Also mit einer Hitzebehandlung oder beim Frittieren, wie man es beispielsweise bei so Bananenchips oft macht, würde man die Enzyme zerstören.

00:11:00: Allerdings sind Enzyme wie dieses Promellain bioaktive Pflanzenstoffe, also die Wasser oder Flüssigkeit brauchen oder bioaktive Stoffe vielmehr, um sie wieder aktiv zu machen.

00:11:11: Also das merkt man zum Beispiel, wenn man mal eine getrocknete Ananas oder eine Papaya ist und danach ein Glas Wasser trinkt, dann wirkt das richtig bitter.

00:11:19: Und das kommt daher, weil die Enzymaktivität so groß ist.

00:11:22: Da merkt man mal, also die Enzyme fangen dann an und dann hat man so eine Bitterwirkung, so eine abstringierende Wirkung im Mund oder Geschmack.

00:11:29: Deshalb wäre mein Tipp Trockenfrüchte oder Ananas entweder vorher in einem Gericht verarbeiten oder eben Wasser dazu zu trinken, damit die Enzyme auch richtig wirksam werden

00:11:39: kann.

00:11:40: Joy

00:11:41: fragt, da sind wir ja schon wieder bei Sephten tatsächlich.

00:11:44: Scheint ein großes Thema zu sein.

00:11:46: Sephten enthalten ja viel Zucker, aber sind sie nicht trotzdem besser als Sprite und Co.

00:11:52: Das Problem ist grundsätzlich, dass Säfte schon eine hohe Energiedichte haben und außerdem viel Fructose enthalten.

00:11:58: Die Nachteile habe ich ja schon in der ersten Frage ausgiebig beantwortet.

00:12:01: Dennoch ist es natürlich so, dass Säfte im Vergleich zu Softdrinks, die zum Teil auch mit Fructose Kornsyrup gesüßt sein können.

00:12:08: Also Softdrinks sind oft, muss man mal drauf schauen, habe ich ja auch gesagt in der ersten Frage.

00:12:13: dann viele Vitalstoffe in besondere Sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die wiederum sehr positiv für unsere Gesundheit sein können.

00:12:20: Also die stecken in Säften, aber jetzt nicht in den Softdrinks.

00:12:23: Der Nachteil von ungezuckerten Softdrinks, die mit Südstoffen gesüßt sind, sind zwar, dass wir keine kurzfristigen Nachteile davon haben, also wie man es früher gesagt hat oder wie es früher hieß, dass auch durch Südstoffe der Blutzuckerspiegel ansteigt, wir Insulin produzieren und wieder abfällt.

00:12:39: oder sprichwörtlich fällt das nicht ins Gewicht.

00:12:42: Aber langfristig können Süßstoffe das Mikrobiomschädigen.

00:12:45: Das haben wir ja auch schon gelernt.

00:12:47: Und Stoffwechselstörungen aber langfristig auslösen.

00:12:50: Und außerdem ändern Süßstoffe nichts an unserem Verhältnis.

00:12:54: zur Neigung von Süß oder zu Süßem.

00:12:57: Also das Süßes kann man sich relativ schnell runterzuckern, man kann sich das abgewöhnen.

00:13:03: Wenn man die Zuckermenge reduziert, braucht man auch nicht so viel und hat ein viel intensiveres Geschmackserlebnis.

00:13:08: Das merkt man schon nach ein, zwei, drei Tagen, wenn man sich mal so runterzuckert.

00:13:12: Deshalb mal ein Tipp für Kids und Erwachsene, Säfte nur als Schollen zu trinken.

00:13:15: Also Mischverhältnis zwei Drittel, ein Drittel.

00:13:18: Also zwei Drittel.

00:13:20: Wasser, Eintrittelsaft, purer Saft, dann hat man eigentlich ein ideales Verhältnis und hat auch nicht so eine große Energiedichte und hat trotzdem noch die positiven Effekte der Säfte mit den gesunden Inhaltstoffen.

00:13:32: Gilt wahrscheinlich auch für Weinschollen, ne?

00:13:35: Bei

00:13:35: dir schon.

00:13:36: In deiner Wahrnehmung gilt das vor allem für Weinschollen und dann auch literweise.

00:13:41: Aber du kommst natürlich, wenn du so ein paar Lieder von Trinks auch wieder auf deine Dosis.

00:13:46: So, letzte Frage, die kommt von Vivian.

00:13:49: Ich würde gerne weniger Quark essen, finde aber keine wirklichen Ersatzprodukte mit so hohem Protein-Gehalt und wenig Kalorien.

00:13:57: Hast du da noch eine Idee?

00:13:58: Ja, das kommt ein bisschen darauf an, liebe Vivian.

00:13:59: Das kann ich jetzt aus deiner Frage nicht rauslesen, warum du auf Quark verzichten willst, also ob du eher auf tierische Produkte verzichten willst.

00:14:06: Wenn nicht, dann würde ich dir erst sowas winzgür oder empfehlen.

00:14:10: Also da hat auch ein recht hohem Proteinanteil, ist so eine Mischform, Joghurt, Quark.

00:14:15: kann man recht gut machen.

00:14:16: Ansonsten, wenn du auf tierische Produkte verzichten willst, dann gibt es Milchersatzprodukte auf Sojabasis oder auch aus Lupinen.

00:14:25: Und da würde ich dir empfehlen, einfach mal auf die Verpackung schauen.

00:14:28: Also wenn du auf eine gute Proteinquelle achten willst, was so aus Milchersatzprodukten kommt, sollte schon über zehn Prozent Protein enthalten sein, möglichst wenig Kohlenhydrate und davon natürlich umso weniger Zucker.

00:14:42: was dann eben mit Quark von der Nähe werden ungefähr mithalten kann.

00:14:45: Aber es gibt da durchaus gute Ersatzprodukte, Soja-Basis oder auf Lupin-Basis.

00:14:51: Ja, cool.

00:14:51: Mensch, Achim, das war jetzt wieder ein richtiger Marathon.

00:14:53: Wir hoffen, dass Achim alle eure Fragen cool beantwortet hat, dass ihr es auch verstanden habt und was mitnehmen konntet.

00:14:59: Und ja, vielen, vielen Dank für eure Fragen.

00:15:01: Wir kommen jetzt tatsächlich auch schon zu unserem Highlight

00:15:08: der Woche.

00:15:11: Ja, und das Heiler der Woche sind tatsächlich, es geht mal um Hülsenfrüchte und warum sie womöglich an Schlüssel für ein Rängen längeres Leben sein können.

00:15:18: Das hat sich nämlich ein internationales Forscher-Team damit beschäftigt, warum Menschen in bestimmten Regionen hundert Jahre und älter werden und siehe da Menschen, die täglich mindestens zwanzig Gramm Bohnen essen, haben, um eine sieben bis acht Prozent höhere Chance besonders alt zu werden.

00:15:33: Das finde ich schon mal ganz beachtlich.

00:15:35: Warum das allerdings so ist, das ist bislang noch nicht so ganz geklärt, womöglich liegt es daran, dass Hülsenfrüchte durch den hohen Protein und Ballaststoffgehalt für eine schnelle, lang anhaltende Sättigung sorgen, wird dadurch insgesamt viel weniger Kalorien zu uns nehmen und weniger zu Übergewicht neigen.

00:15:50: Und Übergewicht ist natürlich ein großer Risikofaktor, um Früher zu versterben, zum anderen enthalten Hülsenfrüchten aber Stoffe, die das Stärke-Spaltenenzymen Alpha Amylase hemmen.

00:16:01: Das heißt, dadurch wird weniger Stärke zu Zucker aufgespalten.

00:16:05: Der Erkel liefert weniger Energie als ein Einfachzucker oder quasi der normale Zucker.

00:16:12: Sie macht besser satt, hält besser satt und sie dient unseren Darmbakterien als Nahrung, was wiederum gesund ist.

00:16:17: Also der Ballerstoffanteil ist höher, der Energieanteil ist geringer und das hat somit eine Positivwirkung.

00:16:24: Es gibt sogar eine kleine klinische Studie der University Toronto und dann verglich man bei übergewichtigen Patienten die Effekte von der Kalorieneinschränkung um fünfhundert Kilokalorien pro Tag und einer normalen Ernährung ohne Kalorieneinschränkung dafür mit hundertzwanzig Gramm Hülsenfrüchten pro Tag.

00:16:39: Und nach acht Wochen hatten beide Probandengruppe einen reduzierten Bauchumfang, niedrigeren Blutdruck und geringeres Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken.

00:16:48: Aber Achtung!

00:16:49: Bei der Hülsenfrüchtegruppe waren die Effekte sogar noch etwas größer.

00:16:54: Also die haben nur hundertzwanzig Gramm Hülsenfrüchte gegessen, haben keine Kalorieneinschränkungen gehabt, um fünfhundert Kilo Kalorien, aber ähnliche sogar eine Tendenz, bessere Ergebnisse gezeigt.

00:17:04: Das ist ja mal spannend.

00:17:05: Welche Bohnen ist denn so gut oder die

00:17:06: Beste?

00:17:07: Die Beste, der.

00:17:08: was den Gehalt an Proteinballaststoffen angeht, sind sich alle ziemlich ähnlich, also beim Gehalt der herzgesunden sekundären Pflannenstoffe.

00:17:15: gibt es aber Riesenunterschiede.

00:17:16: Hier gilt wieder, je dunkler und intensiver die Farbe, desto höher der Gehalt an gesunden sekundären Pflanzstoffe.

00:17:21: Also so eine Kidneybohne hat die meisten oder einen sehr, sehr hohen Anteil an sekundären Pflanzstoffen.

00:17:29: pro Polyphenole sind das.

00:17:30: Die haben ein Hundert und zwanzig Milligramm auf zweihundert Gramm Lebensmittel.

00:17:34: Am wenigsten haben die ganz hellen Bohnen, also die weißen Bohnen, die haben beispielsweise nur dreißig Milligramm Polyphenole eben auch auf die zweihundert Gramm.

00:17:44: Ja, und wer jetzt bei der Bone vielleicht gleich nicht an ein langes Leben, sondern in erster Linie an Alarm im Darm denkt, dann kann ich tatsächlich Ingwer oder Pfefferminz T. empfehlen, das kann Abhilfe schaffen, wie ich aus eigener Erfahrung war.

00:17:56: Es

00:17:57: ist sehr guter Lifehack.

00:17:58: noch zum Schluss, wenn ich meinem Vater auf jeden Fall gebe.

00:18:02: Der Vater muss ja alles erhalten.

00:18:03: Schöne Grüße an dieser Stelle.

00:18:05: Ich frage meinen Freund.

00:18:06: Danke dir Achim auf jeden Fall.

00:18:07: Das hat wieder sehr, sehr viel Spaß gemacht.

00:18:08: Ihr konntet wahrscheinlich genauso viel mitnehmen wie ich.

00:18:10: Ich fand es super, super spannend.

00:18:12: Danke für eure tollen Fragen.

00:18:13: Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns gerne mal so eine nette Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify da und empfehlt diesen Podcast weiter.

00:18:21: Und wir hören uns auch schon wieder nächste Woche.

00:18:25: Tschüss.

00:18:32: Ciao.

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