278: Food News – Drei Ernährungsstudien, die jeder kennen sollte (ISS SO Classics)

Shownotes

Achim hat sich für diese Folge ganz tief durch die Ernährungswissenschaft gegraben und drei Studien herausgesucht, die ihr unbedingt kennen solltet. Hält ein Apfel pro Tag wirklich den Doktor fern? Kann Kaffee gegen Vergesslichkeit helfen? Und leben wir länger, wenn wir regelmäßig Hülsenfrüchte essen? Zu all diesen Fragen liefert euch Achim die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft.

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00:00:02: Ist so der Ernährungspodcast mit Achim Sam und Julia Rohrmosa.

00:00:17: Hallihallo ihr Lieben und herzlich willkommen.

00:00:20: Ihr hütt ist so den Ernährungspodcast mit dem Ernährungswissenschaftler Achim Sam und

00:00:25: mit der Julia Rohrmosa.

00:00:27: Ich

00:00:27: hoffe du bist gerade noch fertig geworden, er hat sich gerade noch einen kleinen Riegel.

00:00:31: Reih gezogen.

00:00:33: Das ist ja nichts mit dem Thema zu tun.

00:00:35: Bis dann.

00:00:36: Ich werde jetzt erstmal schon mal die Folge ankündigen, wo es denn heute geht.

00:00:39: Ich freue mich nämlich sehr darauf.

00:00:40: Wir schauen uns

00:00:41: heute... Machst du nicht gerade irgendwie mit deiner Schwester so ein Figur-Ding mit Formbildern?

00:00:46: Ja.

00:00:46: Und wie viel Gramm hast du da verloren?

00:00:47: schon?

00:00:47: Ich wusste,

00:00:48: dass du mir jetzt auch hinten reinziehst.

00:00:50: Wie viele Gramm sind weg?

00:00:52: Oh mein Achim, drei Kilo sind weg.

00:00:54: Aber jetzt steckt nie, ich sei zwei, drei mal hoch.

00:00:55: Zehn,

00:00:55: vier Jahren steckt nie.

00:00:58: Auch mal nur.

00:00:59: Okay, er hat mir einen Seitenhieb.

00:01:00: Kommt wieder.

00:01:01: Kommt wieder.

00:01:01: Ja, danke.

00:01:02: Kommt

00:01:02: alles wieder.

00:01:03: Und dann noch zwei Kilo oben

00:01:04: drauf.

00:01:05: So, auf dich.

00:01:09: So, auf jeden Fall heute die Folge.

00:01:10: Wir schauen uns heute nämlich einmal unterschiedliche Ernährungsstudien an und schauen mal, was hinter so gängigen Aussagen wie in Apple A Day Keeps The Doctor Away wirklich steckt.

00:01:19: Und damit werfen wir ja quasi aus so einem Blick auch hinter die Kulissen dieses Podcasts, nämlich in die Arbeit, die du immer machst, lieber Achimne, bevor du diesen Podcast immer antrittst, die ganze Recherche.

00:01:28: Darum geht es ein bisschen heute.

00:01:30: Ja, also gut, ich lese wirklich viele Studien und so oder auch Veröffentlichungen.

00:01:34: Man ist ja immer nicht so ganz trennscharf.

00:01:36: Was ist das jetzt überhaupt?

00:01:38: Ist das eine evaluierte Studie oder ist das eine Untersuchung in?

00:01:42: Aber es bleibt natürlich immer was hängen.

00:01:44: Man muss Studien immer so mit oder Veröffentlichung immer mit Vorsicht betrachten.

00:01:49: Also Ausnahmen bestätigen da immer die Regel.

00:01:51: Gilt vor allem, glaube ich, bei Studien.

00:01:53: Deshalb muss man das immer, also auch so ein bisschen mit einem Augen zwingern, ob das jetzt auf mich zutreffen muss oder nicht, ist ja nicht immer gesagt.

00:02:01: Aber ich finde es trotzdem sehr spannend.

00:02:03: und natürlich sind Studien auch eine Möglichkeit, um zumindest so ein bisschen eine Basis da reinzubringen und eine Aussagekraft und was in der Entnehmungswissenschaft nicht immer ganz leicht ist.

00:02:13: Aber ich habe einfach mal so ein paar, ich habe jetzt mal drei einfach so rausgegriffen, wo ich hängen geblieben bin und die ich ganz spannend fand.

00:02:20: Und beispielsweise ist die erste Schützt ein Apple-A-Day wirklich vom Doc.

00:02:24: Oh, ich bin so gespannt.

00:02:26: Und das habe ich mir so ein bisschen was zusammengelesen.

00:02:28: Das ist total spannend, denn es heißt ja auch wirklich immer, der Satz ein Apple-A-Day keeps the Doc der Way.

00:02:33: Ursprünglich hat den Satz übrigens eine valisische Zeitung geprägt und geschrieben.

00:02:37: Nein, falsch.

00:02:41: Und zwar hieß es da, eat an apple and going to bed, and you'll keep the doctor from earning his bread.

00:02:46: Das ist eigentlich der Ursprungssatz.

00:02:49: Da ist schon mal ein Überlieferungsfehler, würde man sagen, oder ein fehlender Abschrift.

00:02:53: Zu Deutsch heißt es, es ist einen Apfelform zu Bett gehen und ein Arzt kann seine Brötchen nicht mehr verdienen.

00:02:58: Also du machst deinen Arzt arm.

00:03:00: Naja, langer Rede.

00:03:01: Auf jeden Fall ist das die Basis.

00:03:03: Aber da ist tatsächlich was dran.

00:03:04: Es gibt nämlich einige Veröffentlichungen und Studien, die das Gesundheitspotenzial von Äpfeln belegen.

00:03:09: Unter anderem hat ein Apfel befolgende Benefits, also das Thema Gewichtsverlust.

00:03:14: Also der hohe Gehalt an Ballastoffen in Kombination mit dem Wasser, haben einen besonders guten Sättigen in Effekt und je besser man gesättigt ist, umso weniger Energie nimmt man natürlich zu sich und umso besser nimmt man ab.

00:03:25: Dann hat es besonders oder besondere Vorteile, auch bei Diabetes Typ II, also die antioxidativen Eigenschaften des Apfels, Flavoneide beispielsweise, drang uns dabei, dass man das Diabetes Typ II Risiko reduziert.

00:03:39: Dann hat ein Apfel- oder Äpfelvorteile auf den Cholesterin und cardiovascularer Gesundheit.

00:03:45: Also cardiovascularer Gesundheit, die Arterien Gesundheit, Herzgesundheit.

00:03:50: Der Verzehr von Rohnäpfeln kann dazu beitragen, dass der Gehalt an Lipoprotein, also niedriger, dichte LDL-Cholesterin oder das schlechte Cholesterin senkt, wodurch das Risiko von cardiovascularer Erkrankung reduziert wird.

00:04:03: Und außerdem Lerner Ballerschoppe wieder in C-Kalium und so weiter und so fort.

00:04:07: So, dann hat ein Apfel auch positive Eigenschaften auf unser Gehirn haben.

00:04:12: Also, dass es die Gedächtnisleistung verbessert und der Mensch zumindest positiv beeinflusst.

00:04:20: dann erst mal Lungengesundheit.

00:04:23: Die Antioxidantin in den Äpfeln können helfen, die Lunge zu schützen, Entzündung zu reduzieren und insgesamt die Bronchial- und Lungengesundheit zu verbessern.

00:04:32: Dann haben Äpfel auf eine Positivwirkung auf die Knochen und allgemein auf die Gesundheit, weil es eben diese entzündlichen, die entzündungshemmenden, antioxidativen Eigenschaften hat, der Apfel und die sekundären Pflanzenstoffe.

00:04:44: Und das verbessert auch die Knochendichte und die Knochenstärke.

00:04:47: Aber am allermeisten hat mich beeindruckt tatsächlich, Das ist zwar noch eine kleine Fallkontrollstudie, die im Krankenhaus durchgeführt wurde von Forschern der Medizinischen, oder das Medizinischen College.

00:04:58: Und da mache ich wahrscheinlich echt einen Bock rein, wo mich alle Polen für steinigen würden.

00:05:02: Ja, die London-Universität in Polen durchgeführt.

00:05:06: Das tut mir wahnsinnig leid.

00:05:07: An der Stelle, mein Polnisch ist nur selber grenzt.

00:05:09: Und zwar ergab die Studie, dass das Risiko für Darmkrebs mit der täglichen Aufnahme von Äpfeln signifikant reduziert wird.

00:05:17: Und sie oben hervor, dass im Vergleich zu denen, die keine Äpfel konsumierten, ein um dreiundsechzig Prozent geringeres Risiko für Darmkrebs bei denjenigen Bestand, die täglich ein oder mehrere Apfelportionen zusichnen.

00:05:30: Und das ist schon etwas älter, die Untersuchung, zwar aus dem Jahr two-tausend neun.

00:05:36: Aber das Interessante, was ich da noch fand, also das muss man sich mal vorstellen, ist das Riesiko, dass keine andere Frucht so signifikant mit der positiven Veränderung oder Einfluss auf das Darmklebs-Riesiko.

00:05:53: Also die Äpfel waren da, letzten Endes, so die beste Frucht mit dem besten Ergebnis.

00:05:59: Verantwortlich ist wahrscheinlich der hohe Gehalt, also das wird nicht ganz klar, hohe Gehalt an sekundären Pflanze, wie Flavonide, Polyphenole und außerdem der hohe Ballerstoffgehalt.

00:06:09: Weil der ist ja relativ gesund, wissen wir ja, für die Darmgesundheit.

00:06:13: Wir brauchen ja Ballerstoffe für die Mikroorganismen, diese hier aus den sogenannten Präbiotika, haben wir ja in der Folge Probiotika und Präbiotika, also von Ballerstoffen ernähren und somit dann wieder die Buttersäurebutyrat, was einen positiven Einfluss hat auf die auf den Bau unseres Darmes, auf die Undurchlässigkeit und Schutz vor Viren und Bakterien etc.

00:06:34: Aber sind

00:06:35: diese Ballerstoffe nicht nur in der Schale?

00:06:37: oder habe ich irgendwann mal falsch aufgepasst?

00:06:39: Die sind überwiegend in der Schale.

00:06:40: Also da geht es immer, es geht immer um ein komplexes Lebensmittel.

00:06:43: Also das zeigte auch die Untersuchung hier, dass das quasi der Schalenanteil muss dran sein.

00:06:49: Wir wissen ja, dass ich, wenn ich die Schale wegnehme, dann habe ich um etwa, also, dreintaißig Prozent weniger von den gesunden Inhaltsstoffen Als wenn ich die Schale tatsächlich dran lasse, ich sage immer dazu, sollte natürlich, weil ein großer Einfluss auf die Entstehung von Zivilisationskrankheiten sind Umweltgifte und diese natürlich dann in der Schale, wenn man jetzt nicht ein Bioapfel kauft oder wenn man dann auch gut abwäscht und so weiter, also das... Da ist wieder natürlich dieser, das müsste eigentlich in so eine Studie mit rein.

00:07:20: Also welche Äpfel haben den größten Effekt?

00:07:23: Wir wissen ja, dass je dunkler ein Apfel ist, je röter ein Apfel ist, umso mehr Polyphenole stecken da drin, also die gesunden Inhaltsstoffe.

00:07:31: Also so ein Brayburn hat viel mehr Polyphenole als beispielsweise so ein grüner oder heller Granith Miss oder so.

00:07:40: Also man kann sich im Prinzip merken, hier rührt ein Apfel, das zu mehr antioxidative Pigmente hat da quasi, weil er sich ja vor dem Sonnenlicht schützen will und umso gesünder ist letzten Endes auch der Apfel.

00:07:51: Das ist ja cool.

00:07:52: Also in Apple keeps the Doctor away.

00:07:54: Weil es ist ganz lustig, wenn mein Vater jeden Sonntag, wenn ich zum Brunch da bin, mir immer ein geschälten Apfel hinlegt auf mein Teller und immer sagt, Juli, denkt dran, in Apple, der keep the Doctor.

00:08:06: Dann würde ich dem Vater sagen, dass er noch mehr away bleibt, wenn er die Schale auch dran lässt.

00:08:12: Vorausgesetzt, das ist natürlich ein Bio-Apfel oder so.

00:08:15: Aber die sollte schon dran bleiben.

00:08:17: Weil da stecken tatsächlich viele, die so einen Inhaltsstoff gerade nennen.

00:08:20: Randschichten von Obst und Gemüse steckt immer da drin, weil es natürlich der Kontaktpunkt ist zum Sonnenlicht.

00:08:26: Also da werden diese sekundären Pflanzen-Schutstoffe ausgebildet, übermäßig, um sich natürlich vor Fressfeinden, vor Sonnenlicht und so weiter zu schützen.

00:08:37: Also so dreidreißig Prozent des

00:08:39: Gesundheitspotenzials

00:08:40: sitzt tatsächlich in den Randschichten oder in der Schale beim Apfel.

00:08:44: Und dann kann man vielleicht noch einen Tipp da irgendwie beachten.

00:08:47: Ich hab das ja bei den Pilzen so schon zu best gegeben.

00:08:50: dass man Äpfel vor dem Verzehr einfach so ein bisschen auf eine helle Fensterbank legt, wo sie ein bisschen Sonnenlicht und Licht haben können, hat der Nachteil, sie werden dann ein bisschen meliger, sie verlieren etwas an Biss, aber der Antioxidantien- und der Vitamin C-Gehalt steigt sogar um das bis zu sechsfache an, wenn man diese ein paar Tage liegen hat.

00:09:11: Also sie verlieren dann nicht an einen gesunden Inhaltsstoff, sondern sie gewinnen eher dazu.

00:09:16: Sehr, sehr spannend.

00:09:17: Du hattest ja schon bereits am Anfang gesagt, du hattest drei Studien für uns vorbereitet.

00:09:20: Das war ja jetzt die erste, was kommt als die nächste?

00:09:23: Ja, die zweite habe ich jetzt mal genannt, wer öfter in die Bohne beißt, beißt später ins Gras.

00:09:28: Und zwar ist

00:09:29: das... Witzigerweise habe ich das eigentlich gesagt, noch nie gehört.

00:09:33: Also es geht um Hülsenfrüchte, ein internationales Forscherteam wollte wissen, warum Menschen in bestimmten Regionen hundert Jahre und älter werden.

00:09:39: Wir hatten das hier an der Folge mit den Super Centenarians und so, wo man gesagt hat, man kann da irgendwie nicht so richtig sagen, aber das liegt, wir hatten ja die Hülsenfrüchte ja schon erwähnt.

00:09:46: Und sie hier da, Menschen, die täglich mindestens zwanzig Gramm Bohnen essen, haben einen um sieben bis acht Prozent höhere Chance, überdurchschnittlich allzuwerden.

00:09:55: Also da gibt es tatsächlich einen Zusammenhang.

00:09:58: Das war eine relativ große Gruppe.

00:10:03: ältere Menschen wurden da untersucht.

00:10:06: Also man sagt identifiziert und dann sozusagen langfristig begleitet.

00:10:10: Unter anderem in Japan, in Schweden, Griechenland, Australien, das sind auch quasi die Regionen, wo es die sogenannten Blue Zones gibt, wo Menschen ja besonders alt werden.

00:10:19: Und zwischen acht und achtzig und einundneunzig wurden die Basisdaten dann zur Nahrungsaufnahme erhoben und zusammengefasst bei Menschen, die siebzig Jahre und älter waren.

00:10:30: Man hat tatsächlich festgestellt, dass die Hülsenfrüchte Asen wirklich viel älter wurden und eine höhere Chance hatten, eben alt zu werden.

00:10:42: Bei anderen Lebensmitteln konnte man da keinen Zusammenhang sehen und erkennen, aber bei Hülsenfrüchte ist es ziemlich klar, warum das so ist.

00:10:50: Es ist bislang noch nicht eindeutig geklärt, womöglich liegt es daran, dass Hülsenfrüchte einen hohen Protein und Ballerstoff gehalten haben und dadurch für eine langenhaltende Sättigung sorgen, wir insgesamt weniger Kalorien zu uns nehmen und dann weniger zu Übergewichteneigen, was ja auch wieder eine Mortalität, also Sterblichkeitsrate mit sich bringt, Zivilisationserkrankungen.

00:11:11: und so weiter, übergewichtsbedingte Erkrankungen.

00:11:13: Zum anderen enthalten Hülsenfrüchte Stoffe, die das Stärke spalten in Zym Alpha amylasehemm und dadurch wird weniger Stärke in Zucker aufgespalten.

00:11:22: Die Stärke liefert weniger Energie als der Einfachzucker.

00:11:26: Sie macht somit besser Satt und dient unseren Darmbakterien eben als Nahrung.

00:11:30: Also wir füttern die Darmbakterien, was sie auch wieder einen positiven Einfluss hat auf dem Unsystem und so weiter.

00:11:36: Und in einer klinischen Studie der Universität Toronto verglich man bei übergewichtigen Patienten die Effekte von einer Kalorieneinschränkung, von fünfhundert Kilo Kalorien pro Tag, also die Restriktion, die Einschränkung und einer normalen Ernährung ohne Kalorieneinstränkung dafür aber mit hundertzwanzig Gramm Hülsenfrüchte pro Tag.

00:11:53: Also eine Gruppe ohne Kalorieneinschränkung, aber dafür hundertzwanzig Gramm Hülsenfrüchte.

00:11:59: eine Gruppe mit Kalorieneinschränkungen um Fünfhundert Kilo Kalorien pro Tag.

00:12:04: Nach acht Wochen hatten die beiden Probandengruppe einen reduzierten Bauchumfang, niedrigeren Blutdruck und geringeres Risiko am Diabetes zu erkranken.

00:12:11: Aber Achtung, bei der Hülsenfrüchte Gruppe waren die Effekte sogar etwas größer als bei der Gruppe, die Fünfhundert Kilo Kalorien weniger gegessen haben.

00:12:22: Und wenn man jetzt überlegt, welche Bohne ist die beste, also was den Gehalt an Protein-Ballerstoffen angeht.

00:12:28: sind sie alle ähnlich.

00:12:29: Aber was der Gehalt an sekundären oder herzgesunden sekundären Pflanzstoffe angeht, gibt es große Unterschiede.

00:12:35: Und hier gilt auch wieder, je dunkler und intensiver die Farbe, desto höher ist der Gehalt an gesunden sekundären Pflanzstoffe, also weiße Bohnen, beispielsweise.

00:12:44: Pro Zwei-Nah-Gramm etwa dreißig Milligramm Polyphenole, Kidney-Bohnen hingegen liegen bei etwa hundert, Fünfundzwanzig Milligramm bei Zwei-Nah-Gramm und Kichererbsen bei Achtzig Milligramm.

00:12:55: Sehr spannend.

00:12:55: Okay, also ist da auch wieder was dran.

00:12:57: Und dann kommen wir auch schon zum dritten Studie, die du uns heute mitgebracht hast.

00:13:01: Ja, also das dritte Thema ist mit Kaffee kannst du weniger vergessen.

00:13:04: Also wirklich quasi weniger.

00:13:07: Dann glaube ich auch.

00:13:07: Und zwar ist es auch eine interessante Studie oder eine Kohortenstudie mit über threehundertfünfundsechzigtausend Teilnehmern zwischen fünfzehn, siebzig Jahre alt und Personen, die täglich zwei bis drei Tassen Kaffee oder drei bis fünf Tassen Tee oder eine Kombination aus vier bis sechs Tassen Kaffee und Tee.

00:13:28: Tranken hatten das geringste Auftreten von Schlaganfall und Demenz.

00:13:31: Personen, die am Tag zwei bis drei Tausend Kaffee und zwei bis drei Tausend Tee getrunken haben, die hatten um ein zwo und dreißig Prozent geringeres Risiko für Schlaganfälle und ein um achtundzwanzig Prozent geringeres Risiko an Demenz zu erkranken im Vergleich zu Personen, die weder Kaffee noch Tee getrunken haben.

00:13:52: Also, man weiß auch nicht so genau, Wo Ranz liegt, man vermutet, dass das sogenannte Superantioxidanz die Chlorogensäure ist.

00:14:01: soll vor Zellschäden schützen, verlangsamt Alterungsprozesse, aber auch da gibt es Unterschiede.

00:14:07: Also nicht jede Kaffeesorte hat den gleichen Gehalt von diesem Superoxidanz, ein robuster Beispiel, zwar ist er doppelt so viel von dieser Chlorogensäule wie der Arabika und außerdem ist die Röstung des Kaffees entscheidend.

00:14:20: Also das heißt, je dunkler, umso weniger Chlorogensäule.

00:14:25: Also das ist anders wie bei den Äpfeln.

00:14:28: dunkler umso mehr.

00:14:30: Und hier ist es so weniger von dieser Chlorogein.

00:14:32: Und die beste Methode, um die gesunde Inhaltsstoffe zu erhalten, ist laut dem Food Chemistry der gute alte Filtercafe.

00:14:41: Also jetzt nicht irgendwie quasi so eine... Kame

00:14:44: Maggiato.

00:14:45: Ich bin ja froh, dass ich mir neulich erst so ein Riesen-Unicum an der Espresso-Maschine, so ein Siebträger da, ist tatsächlich der Filtercafe.

00:14:52: Da läuft scheinbar mit einer guten Temperatur Läuft das da durch und nimmt viele Mitten und es gehen wenige oder beziehungsweise die wenigsten dabei

00:15:02: verloren.

00:15:03: Die ehrliche Plöre, die meistens auch noch im Büro getrunken wird.

00:15:05: Der schöne Filtercafé, den ich mir da morgens immer reinziehe.

00:15:09: So ist es tatsächlich, das ist wirklich wahr.

00:15:12: Das ist sehr schön.

00:15:13: Das war so richtig Angeberwissen, fand ich jetzt diese Folge.

00:15:16: Das ist so ein bisschen so, das sind so Facts, die kann man mal so bei so einem Familienbrand mal raushauen.

00:15:19: Das war nur tatsächlich

00:15:20: wiedergegeben irgendwie, was man so, das war jetzt gar nicht so so angeberrisch.

00:15:24: Aber auf jeden Fall ist an allem was dran.

00:15:26: Man hört ja immer so diese Sprüche und jetzt kann man auf jeden Fall sagen, Leute, das ist nicht nur ein

00:15:30: Mythos.

00:15:31: Es ist was dran, viele Vorteile, aber ganz massiv ist sozusagen, das geringere Darmkrebsrisiko, das finde ich ganz bach, nicht tatsächlich.

00:15:40: Dann ist es natürlich, wer öfter in die Bohnen beißt, beißt später ins Kross.

00:15:44: Also mit zwanzig Gramm Bohnen pro Tag hat man eine um sieben bis acht Prozent höhere Chance, überdurchschnittlich alt zu werden, auch nicht schlecht.

00:15:52: Und Kaffee, also jetzt hier ganz simpel, zwei bis drei Tassen Kaffee, zwei bis drei Tassen Tee.

00:15:58: Ein um zweindreißig prozent geringeres Risiko-Schlarenfall und ein um achtundzwanzig prozent geringeres Risiko für Demenz im Vergleich zu Personen.

00:16:07: die weder Kaffee noch Kaffee getrunken haben.

00:16:08: Achim, du hast tatsächlich gerade perfekt innerhalb von dreißig Sekunden die Folge zusammengefasst.

00:16:12: Hast du mir meinen Job schon erleichtert?

00:16:14: Ich hab's

00:16:14: gemerkt, wie unsicher du bist.

00:16:17: Aber du kommst trotzdem noch nicht an der höheren Frage der Woche vorbei.

00:16:21: Die haben wir ja jetzt noch.

00:16:27: Und die kommt diese Woche von Denise.

00:16:30: Also sie schreibt, sollten Menschen mit Verdauungsproblemen lieber drei oder lieber fünf Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen?

00:16:37: Also das mit dem Mahlzeitenrhythmus ist natürlich eine Sache, was will man erreichen?

00:16:41: Jemand, der jetzt keine Verdauungsprobleme hat und abnehmen möchte, dem würde ich eher empfehlen, lange Mahlzeitenpausen, dass man eher alles auf den Teller packt und große Mahlzeiten ist, wenig Insulinstimulation dann quasi dauerhaft hat, wenig Impulse und Peaks.

00:16:57: Wenn jetzt jemand tatsächlich Verdauungsprobleme hat oder tatsächlich Ja, einen klinischen Befund hat, dass er Schwierigkeiten hat, eine Nahrung zu sich zu nehmen.

00:17:08: Dann empfiehlt er sich auf jeden Fall mehrere kleine Mahlzeiten zu essen.

00:17:12: Und da ist es jetzt nicht unbedingt wichtig, dass da können Ballerstoffe tatsächlich auch hinderlich sein oder Probleme bereiten.

00:17:19: Wichtig ist, dass man dem Darm und dem ganzen Vertrauungsdrakt den Impuls gibt.

00:17:24: Das kann man auch mit Getränken übrigens machen.

00:17:26: Also wenn ich jetzt mir anderthalb Liter Wasser da irgendwie reinstelle auf einmal und meine so, ich muss jetzt mal was trinken, dann habe ich einen sozusagen Verdauungsimpuls und bei der Nahrung ist es ähnlich.

00:17:37: Also ich signalisiere mit den kleinen Mahlzahn.

00:17:39: Es können ein paar Bisse nur sein.

00:17:41: Jedes Mal dem Darm macht Peristaltik.

00:17:44: und die Peristaltik im Darm ist jetzt nicht, dass die quasi nur nach vorne geht, sondern muss man sich vorstellen, dass es wie so eine Pythonschlange, so würgerartig geht, aber immer auch ein Stück weiter zurück.

00:17:56: Das heißt, wenn ich quasi nur einen großen Impuls habe, dann kann es sein, dass mir der Nahrungsbrei eine ziemlich lange, sprichwörtlich, einen Därmen rumliegt und ich fühle Impulse danach, dass das auch alles wieder quasi eine Gewisse nach vorne kommt.

00:18:10: Und wenn ich jetzt immer wieder kleine Häppchen zu mir nehme, dann gebe ich den Rezeptoren immer wieder das Signal, so hier, da kommt was, schmeißt die Verdauung an.

00:18:20: Und dann hat man immer diese etwas zurück Bewegung, aber der Darm transportiert dann immer irgendwie sukzessive nach vorne.

00:18:26: Und so löst man, also, oder kann zumindest, man kann es immer nicht pauschal sagen, weil da ist ein Patient natürlich individuell oder jemand, der die Beschwerden hat.

00:18:34: Aber da kann es tatsächlich Sinn machen, ah, kleine Schlucke häufig zu trinken, weil er wirklich Probleme hat, lohnt es sich vielleicht auch mal ein Timer einzustellen, dass man das nicht vergisst.

00:18:43: Und dann immer halt, naja, es gibt ja wirklich Menschen, die haben da echte Probleme mit, weil wenn der Nahrungsbrei da lange liegt und auch quasi an den Zotten, also wir haben ja quasi so überall so Ausstülpung, und wenn da Nahrungsreste liegen bleiben, dann kann das entzündliche Reaktion hervorruben.

00:19:01: Man spricht dann von der sogenannten Diverkulose, also und das kann eine Vorstufe wiederum von Darmkrebs sein.

00:19:07: Deshalb macht es schon Sinn, dass der Darm bewegt wird und die Peristaltik hat.

00:19:12: Ich glaube, das hast du jetzt sehr ausführlich für Denise beantwortet.

00:19:15: Habe ich gut.

00:19:16: Ich würde dich schon sagen.

00:19:18: Also, wir hoffen, Arim hat das jetzt sehr gut für dich erklärt.

00:19:21: Und wenn ihr auch noch eine Frage habt, dann stellt sie uns auch immer gerne an isto at edeka.de oder auch gerne bei Instagram oder auch bei Facebook.

00:19:28: Ihr findet uns eigentlich überall.

00:19:29: Und dann sage ich erstmal, Arim, vielen, vielen Dank für die ganzen Infos.

00:19:33: Ich

00:19:33: bin schon am

00:19:34: Hapsen.

00:19:35: Jetzt kleine Mahlzeiten, Arim.

00:19:36: Okay, jetzt sind die Trauben dran.

00:19:39: Wir hören uns auf jeden Fall nächste Woche wieder und wenn euch die Podcast-Folge gefallen hat, dann bewertet sie doch lieben gerne bei Spotify oder bei Apple Podcast und bis dann.

00:19:47: Danke, tschüss.

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