284: Tabuthema Essstörungen – über Magersucht, Bulimie und Binge Eating – Zu Gast: Ernährungspsychologin Jocelyne Reich

Shownotes

*Content Note: In dieser Folge sprechen wir über Essstörungen. Falls dich das Thema belasten könnte, dann achte auf dich beim Hören dieser Folge oder höre sie nicht alleine.

Essstörungen sind leider weit verbreitet in unserer Gesellschaft – dennoch wird so gut wie nie darüber gesprochen. Das wollen wir mit dieser Folge ändern. Zusammen mit der Ernährungspsychologin Jocelyne Reich-Soufflet sprechen Achim und Julia über verschiedenen Formen von Essstörungen, über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über den Umgang damit in unserer Gesellschaft.

Solltest du Hilfe brauchen oder eine Person kennen, die Hilfe braucht – hier kannst du dich anonym schriftlich oder telefonisch melden: https://www.bzga-essstoerungen.de/hilfe-finden/?L=0

Transkript anzeigen

00:00:02: Ist

00:00:02: so, der Ernährungspodcast

00:00:05: mit Achim Sam und Julia Rohrmosa.

00:00:18: Hallo ihr Lieben!

00:00:20: Ihr hört istso den Ernährungspodcast mit unserem lieblingsernährungswissenschaftler Achim Saam

00:00:26: Und der herzallerliebsten Julia Rohhrmosa?

00:00:28: Ja, hallo.

00:00:29: Heute darfst du das sagen!

00:00:31: Wir wollen heute über ein sehr ernstes Thema mit euch sprechen und zwar über die verschiedenen Formen der Essstörung.

00:00:36: Das ist tatsächlich ein sehr, sehr wichtiges Thema wird häufig noch als Tabuthema in unserer Gesellschaft behandelt aber es betrifft viel mehr Menschen als man vielleicht zunächst auch denkt.

00:00:47: Achim's ultimatives Gastintro

00:00:51: Bei Essstörungen denken die meisten von uns neuer, ach halb so schlimm.

00:00:54: da muss man halt mal wieder was essen oder eben einfach mal bisschen weniger.

00:00:59: Da bekommt man doch Rückzug, wieder alles in Griff.

00:01:01: und ja dabei endet zum Beispiel die Magersucht oder eine Magersuch oft fatale als viele andere Erkrankungen.

00:01:08: Anorexia nervosa besitzt die höchste Sterblichkeitsrate von allen psychischen Erkranken.

00:01:13: bis zu fünfzehn Prozent der Betroffenen im erwachsenen Alter sterben an den Auswirkungen der Krankheit.

00:01:18: Aber seltsamerweise klingt Essstörung immer harmloser, milder überwindbarer und gnadenloser als beispielsweise ein Herzinfarkt.

00:01:25: Und genau deshalb weil es ein so wichtiges und ernstzunehmendes Thema ist sprechen wir heute wieder mit der renommierten Ernährungspsychologe in Schosslin-Reich-Suflé.

00:01:32: Sie sind heute wieder zu Gast liebe Schossliin.

00:01:35: schön dass sie hier heute wieder hier sind.

00:01:37: können Sie uns beginn der Folge einen kurzen Überblick geben welche Formen von Essstörungen es überhaupt gibt.

00:01:43: Schönen guten Tag.

00:01:44: Zuerst mal Essstörungen sind tatsächlich Störung, die sich durch ein gestürbtes Essverhalten äußern und ein gestörtes Verhalten zum Essen und auch zum eigenen Körper.

00:01:56: Und dazu zählen tatsächlich drei Formen, und zwar die Magersucht oder anorexial nervosa genannt, die Essbrechssucht.

00:02:11: Das sind die drei Formen.

00:02:14: Nichts

00:02:14: zu S-Störungen zählen Übergewicht und Fettleibigkeit, das ist ein Gesundheitsstörung.

00:02:21: Die vielfältige Ursachen haben aber nicht so S-Törungen, praktisch zehn.

00:02:27: Was ja da die Ursache sein kann?

00:02:28: Also die Ursacher für Fettleibigkeit an einer.

00:02:33: Es kann eine Adipositas geben mit Ästerungssyntomatik, aber es zählt nicht zu den drei Hauptformen der Ästerungen.

00:02:42: Es gibt sehr viel Mischform auch.

00:02:44: Dann würde ich sagen starten wir erst mal mit den drei Ästerungsmagesuchtbolemy und Binsh-Eating.

00:02:49: vielleicht für alle die sich auch noch nicht so auskennen wo liegen da so die Unterschiede?

00:02:54: Ja bei der Maggesucht oder beim Anorexia gibt es verschiedene Symptomen.

00:02:58: Also einmal sicherlich eine sehr starke Gewichtverlust mit ein anhaltender Untergewicht, eine große Angst zuzunehmen.

00:03:10: Eine Angst dick zu sein und manchmal eine geringe Einsicht in die Schwere der Erkrankung.

00:03:19: Die Anorexia wird auch von sehr speziellen partikularischen Regeln begleitet Strenge Regeln, eine große Körperunzufriedenheit und die Gedankenkreisen um das Essen.

00:03:33: Das wären so Anorexias-Symptomen.

00:03:37: Sie sprachen vor ihnen die Bulemia, die Bolemia nervosa oder espresst sucht.

00:03:42: sie ist natürlich... Es gibt auch diese Mischform, insofern es gibt mich Form, dass anorexia sich mit Bolemia vermittelt.

00:03:50: Bolemiaselbs sind auch mit regelmäßiger Essentfälle.

00:03:57: Betroffene leiden sehr unter heißen Anfällen auch eine Angst vor Gewichtsunahme, was manchmal zu unangemessene Gegenmittel wie Erbrechen, Abführung, Appetitzügele oder Medikament führt.

00:04:12: Es tritt eufig ihn zusammen mit einem Magersurt auf.

00:04:15: insofern da ist der Gedanken wieder dar und Körpergewicht und Figur haben auf den Selbstwert einen sehr großen Einfluss.

00:04:25: Aber wir haben da unterschiedliche Gewichtsbereit bei der Bologna, nicht unbedingt Untergewicht.

00:04:30: Ja und dann gibt es ja die Stimmen, die sagen wie Christian Frommath hat das Buch geschrieben ist halt was.

00:04:36: Das klingt ja so banal mit doch sehr massiven Erkrankungen.

00:04:41: Das eine ist das Argument an einfach etwas Essen zwangs ernähren und er wird das schon irgendwie überstehen und überleben.

00:04:46: aber irgendwie gibt es doch Barrieren, die so groß sind dass man letztlich vielleicht sogar den Tod in Kauf nimmt?

00:04:54: Ja, genau.

00:04:56: Das ist ein Teil der partikularischen Regel dieser Erkrankungen.

00:05:00: Deswegen brauchen diese Erkränkungen unbedingt eine Behandlung.

00:05:05: Aber wir haben noch eine Dritte.

00:05:07: deswegen sollten wir gerecht sein.

00:05:09: es gibt eine dritte Ersteuerungsform und das ist die Budgeting-Störung bei den Wiederkehren der Essentfälle da sind hier mit einer großen Kontrollverlust verbunden sind und meistens allerdings nicht mit Gegenmaßnahmen ausgeglichen werden.

00:05:27: Und die Essentfälle werden vereimlich häufig mit Schuldgefühl, mit großer Leibensdruck.

00:05:34: Also diese dritte Form der Ästerung ist auch eine beachtliche Erkrankung, die ja auch eine Behandlung

00:05:42: bedarf.".

00:05:43: Was meinen Sie mit Gegenmaßnahme, Betätigungssportlich-Betätigungsbewegung?

00:05:46: Genau.

00:05:48: Extremem Bewegungsdrang oder Erbrechen oder Medikamenteeinnahmen.

00:05:54: Das heißt also diese Essentfälle treten auf unabhängig von einer Hungerwahrnehmung und... Erzeugt natürlich Scham und Schuld, wenn meistens einsam Nahrung aufgenommen wird.

00:06:10: Es erzeugt einen sehr großen Leidensdruck als solches.

00:06:15: Also Ersteuerungen sind ja in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema.

00:06:17: Das begegnet mir auch irgendwie ständig, dass man so eine davor gehaltene Hand oder ich habe da und ich esse in letzter Zeit sehr wenig und dann sieht man die Person und dann sitzt er tatsächlich irgendwie gerade mal forty-fünf vierzig Kilo vor einem.

00:06:32: Woran liegt das?

00:06:33: Dass gerade aktuell so ein Thema ist bzw.

00:06:38: es eigentlich gefühlt immer mehr wird aber die das Thema Essstörung noch nicht wirklich wahrgenommen wird in der Gesellschaft als eine Erkrankung oder Erkran- kungen, die ziemlich massiv sein können.

00:06:54: Also ich denke Essen ist ein Thema, das alle beschäftigt.

00:06:58: Bin ich gefährdet?

00:07:00: Bestimme ich was ich esse oder bestimme das Essen mein Leben?

00:07:04: also wenn wir Menschen im Alter zwischen achtzehn und sechzig fragen ob sie mit ihrer Figur zufrieden sind, stellen wir fest dass über ein Drittel unzufrieden sind.

00:07:18: Mit der eigene Figur und die Elfte alle vor dem Urlaub praktisch nochmal das Gewicht reduzieren wollen oder wie gut verkaufen sich Leidprodukte oder vertreduzierte Lebensmittel?

00:07:32: Ich denke es ist schon ein großes gesellschaftliches Thema.

00:07:35: Das ist schon richtig.

00:07:39: Dann gibt es als Tabu zu dick zu düden, wurde genau richtig dieser zweifelhafte Formilder.

00:07:45: Welches Gewicht ist medizinisch gesehen normal oder ideal?

00:07:48: Ich denke da spielt eine Rolle mit in diesem Tabu.

00:07:53: dann das Thema Schuld ist auf Präsent bei diesen Themen.

00:07:59: noch ist natürlich auch die Maßnahmen bei Erkrankung und Beratungsangebot.

00:08:05: Es wird lieber allein in der Familie rumgedockt.

00:08:10: Was ich noch als Stambutthema betrachte, ist dass Essstörung noch fälligerweise mit Frauen assoziiert werden.

00:08:19: Betroffene Männerarms es schwer darüber zu sprechen.

00:08:23: vor allem Äthero-Männer unterdrücken diese Emotionen öffnals, um sich stehen schon unter einem großen Druck diesen klassischen Mannsbild zu entsprechen.

00:08:33: Besonders bei Alnorexia

00:08:34: und Bulemya.

00:08:35: Winsch-Eating wird ja auch gleichzeitig mit einem Kontrollverlust – der hat sie nicht im Griff!

00:08:42: Ich spreche da ganz offen und aus eigener Erfahrung.

00:08:47: Ich erzähle zwar viel über Ernährung, das heißt aber nicht dass ich quasi der das das Optimum bin was es alles anbelangt und dass mich gerade zu meiner Sporthochzeit Bench-Eating war.

00:08:57: da eigentlich an der Tagesordnung ist jetzt seit vielen Jahren nicht mehr so.

00:09:01: Aber damals war also ein Verzicht hat bei mir eben dann sozusagen S Anfälle ausgelöst.

00:09:06: Aber man wird ja auch dann... Man mag ja gar nicht darüber sprechen weil es ja Sie erfassen Imageverlust.

00:09:12: Wenn man das dann auch noch, wenn wir es nicht nur sieht sondern wenn man das auch noch tut dass man drüber spricht und dann als aber ja das ist glaube ich eher so ein Problem dass man die Einordnung und die Sicht auf diese Erkrankung da manchmal so verschoben hat und so geprägt ist.

00:09:26: Und

00:09:28: bei den Essstörungen ist die Einstellung zum Körper, zum Gewicht und zum Essen betroffen.

00:09:34: Es braucht tatsächlich ein Umfeld das einem Hilf es zu verstehen dass einem Hilfs Scham und Schuld letztes Ende zu überwinden um wirklich an der Hochsache zu arbeiten.

00:09:48: Und was ich immer noch auch an der Gesellschaft irgendwie komisch oder auch verrückt finde, ist dass man übergewichtige Leute auch anders entgegentritt als magere Leute.

00:09:57: Also ich habe das Gefühl, dass man ja mehr Mitleid den Magersüchtigen schenkt als jetzt den ganz Übergewichtigen Leuten.

00:10:03: Worin kann das liegen?

00:10:06: Richtig verstehen tue ich es nicht.

00:10:09: vermutlich erzeugt es in uns von einem reinen Evolutionser, also ein anderes Mitgefühl wenn ich das Gefühl habe dass jemand verhungert.

00:10:21: Ich verstehe das nicht aber vielleicht liegt es daran dass das Gewichtstörung und Essstörungen auch verwechselt werden.

00:10:29: Das ist auch ein großes Thema in unserer Gesellschaft.

00:10:33: Ich glaube das müssen wir natürlich auch noch gerade stellen dass sehr häufig dieses Thema durcheinander gebracht wird.

00:10:41: Es gibt Gewichtstörungen, das sind einfach organische Zustände.

00:10:46: da hat jemand vielleicht eine Erkrankung oder Appetitlosigkeit oder ist auch eine Krebserkrankung und das führt zu einer Disregulation oder hat aufgehört Sport zu treiben, glücklich zugenommen oder hatte eine Phase gehabt in dem er deutlich mehr gegessen haben.

00:11:02: Das sind Gewichtsstörungen ohne Essstörungssymptomen.

00:11:06: Und dann gibt es parallel dazu die Essstörungen, die immer wieder malen mit starke Gewichtsschwankung praktisch begleitet werden.

00:11:15: Ich glaube wenn man beides ein bisschen differenziert könnten wir sicherlich leichter an der Krankung behandeln.

00:11:22: Ist das auch die Sicht auf Übergewicht oder Untergewicht?

00:11:28: Es ist eine Frage der Epoche in der wir leben.

00:11:31: Also im Moment, wir haben alles im Überfluss.

00:11:34: Da ist es also schwerer da rein zu sagen und sich zu disziplinieren.

00:11:38: vermeintlich als wenn man da jetzt zuschlägt und das bei uns auslöst hat sich nicht im Griff übergewichtig.

00:11:45: Der dicke Oder war das?

00:11:48: in der Vergangenheit gab es ja wahrscheinlich auch Phasen wo Nahrung oder dass man was hatte einen gewissen Wohlstand ausdrückte?

00:11:54: Ja sicherlich

00:11:57: Sicherlich, dass unsere Gesellschaft nähert schon eine Entwicklung und es zeigen sich schon sehr schädliche Körperideale und sehr ungewöhnliche Ernährungsgewohnheiten die überall Präsenz sind.

00:12:13: Das prägt zwei fünf Stunden ein Bild.

00:12:15: das ist schon richtig

00:12:17: Und genau, wenn man sich jetzt nun eingesteht, was wahrscheinlich so der erste Schritt zur Besserung eventuell ist.

00:12:22: Dass man magersüchtig ist, dass man Volumie hat oder zu Bingeating, wie behandelt man diese Essstörungen?

00:12:29: Also behandelt Man alle Gleife... Ich

00:12:30: würde zunächst mal sagen, wir erkennen es denn überhaupt!

00:12:32: Wenn ich auch Angehörige bin oder so, oder auch ich selbst, also wann merke ich ... Was heißt ein Problem?

00:12:42: aber ich habe dann Bedarf mich gegebenenfalls eine Therapie zu begeben oder mir der Hilfe zu suchen.

00:12:49: Also gibt es da irgendwelche Anzeichen Schusslin, die ich so an mir bemerk wo man dann sagt Da sollte man tatsächlich was tun.

00:13:00: also Ich meine der Übergang ist hier oftmals nämlich an fließend.

00:13:03: also dass man Naja von einem abnehmen sozusagen von einer vermeintlichen Diät hin zu einer Autorixie oder Sport, dass man einfach das dann übertreibt und so dann reingleitet in eine S-Störung.

00:13:18: Ja die Enzeichen sind natürlich die, also gehen wir davon aus ein Angehörige sich sehr stark mit dem Essen beschäftigt, plötzlich große Veränderungen in seine S-Verhalten reinbringt immer wieder Kontroll und sein Gewicht kontrolliert, eventuell immer wieder was.

00:13:38: Ein neues Nahrungsmittel praktisch vielleicht aus dieser Ernährungsform verschwinden lässt.

00:13:46: Eventuell ein Bewegungsdrang entwickelt.

00:13:50: Und als Angehörigende oder Freunde als Olsches ist es natürlich sinnvoller sicherlich einen verstinktvollen Ansatz zu wählen als zu kontrollieren.

00:14:02: Das ist schon richtig.

00:14:05: Und vielleicht auch als Angeregen und Freunde, was ich auch sehr wichtig finde, dass man immer wieder wenn man etwas beachtet oder beobachtet das man mit einer Person darüber spricht und dass man vielleicht selbst auf die eigene Einstellung und das eigene Verhalten in Bezug auf das Essen des Körperbildes schaut.

00:14:25: Das ist wichtig!

00:14:26: Ist das auch eine Form der Äußerung, also dass ich da quasi über ein Verzicht oder über das Offensichtliche.

00:14:32: Ich habe stark abgenommen, dass ich mir dann so einen Medium sucht, dass sich darauf angesprochen werde?

00:14:39: Oder will man das in der Regel nicht?

00:14:41: wahrscheinlich gibt es auch Mischformen.

00:14:43: aber kann man sagen ist eines eher eine Form des Ausdrucks die Überstörung und die andere ist eher so eine Form die die man eigentlich nicht zum Ausdruck bringen will über Gewicht aber was was dann eben so durch eine Gewichtstörung mit begleitet ist?

00:14:57: Also ich denke, wir sollten da wirklich aufpassen.

00:15:01: Wenn jemand unter einer Essstörung geleidet als solches, dann handelt das sich wirklich nicht um eine kleine vorübergehende, sagen wir mal, kleine Trend.

00:15:11: oder es handelt sich nicht um meine vorüber gehende leichte Allergie oder meine vor übergehend Gewohnheitsänderung sondern ist schon eine große Erkrankung letztes Ende die akute Symptomen zeigen kann die das Leben bedrohen.

00:15:27: Deswegen braucht es schon eine effektive Systeme, die das verhelfen.

00:15:34: Aber das ist ja gleichzeitig auch das Schwierige, weil es da keine Medizin gibt.

00:15:38: Es gibt quasi die Anzeichen und die Physiologie und dann gibt es einen befunden Diagnose.

00:15:45: Und in dem gesamten psychologischen Bereich natürlich schwierig da auch eine Trennschärfe zu finden.

00:15:52: wenn es denn auch so.

00:15:53: was Substanzielles wenn es um die Ernährung geht?

00:15:58: Was es gibt, es gibt sehr gute Beratungsstände.

00:16:02: Es gibt auch gute Berattungstelefonen als solches sowohl für Angehörige als für Betroffene an dem sie sich wenden können und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungen zum Beispiel bietet ein Telefon Und Sie können auch Ihre Postlandseite eingeben und da werden Beratungsstelle angegeben.

00:16:27: Sie können jederzeit ihre Arzt konzentrieren, mit Ihnen darüber sprechen – das ist richtig!

00:16:33: Also es gibt schon mehrere Möglichkeiten wenn man Zweifel hat für sich verschiedene Fragen zu beantworten um einfach ein Auskunft zu bekommen.

00:16:44: Und dass ich jetzt gerade meine vorübergehende Unsicherheit, die ich über veränderte Ernährungsweise ausgleichen versuche oder entwickele ich Erstörung?

00:16:55: Oder bin ich vielleicht sogar schon in diese Erstimmung hinein?

00:16:59: Ja das ist schon richtig ja!

00:17:02: Ist da eine Wahrnehmung da oder kommt die... Das kann man wahrscheinlich auch sehr individuell, aber gibt es dafür die verschiedenen Formen Wahrnehmung?

00:17:14: verzögert, dauert Monate Jahre.

00:17:17: Dritt gar nicht ein oder sieht man sich selber in einem anderen Bild vielleicht?

00:17:23: Ja also sobald das Körpergewicht sehr tief nach unten sinkt kann es natürlich schon passieren dass die Einsicht natürlich sich verändert und dass die Angst tatsächlich, also es ist wie eine Phobie fett zu werden.

00:17:44: Die Angst praktisch zuzunehmen dazu führt das man eher in diesem System verbleiben möchte seine Änderung fortzunehmen.

00:17:54: Es braucht schon Also eine Erkrankung, die auftritt.

00:17:58: Braucht schon besondere Beachtung und es wird sehr viel Zeit brauchen, zweifelsohne.

00:18:04: Es erregt immer die Aufmerksamkeit.

00:18:06: Es regt wenn plötzlich das Gewicht runtergeht.

00:18:10: Ja, erregte es in Aufmerksamkeit und es braucht ein Gehör ja?

00:18:14: Es ist ein Protest.

00:18:15: letztes Ende denn wir nicht übersehen sollten.

00:18:19: Und alleine ein Gewicht zu rehabilitieren wird nicht reichen.

00:18:26: Also, es ist ... Ja.

00:18:28: Bitte schön!

00:18:29: Kann ich denn was falsch machen als Freund?

00:18:31: Als Angehöriger?

00:18:33: Christian Fromm hat ein enger Freund sehr, sehr enger Freund von mir und ich hab in der Hochzeit seiner Marga sucht, hat einen Buch geschrieben, dann ist halt was... Und ich habe zu ihm auch mal gesagt, Mensch Christian du siehst viel besser aus.

00:18:44: Das war gerade der größte Fehler den ich machen konnte weil dieses Du siehst besser aus bei ihm sofort ausgelöstet oder die Assoziation stattfand Oh Gott, Ich hab zugenommen Und ich bin jetzt wieder fett.

00:18:56: und das war eigentlich, dass löste immer dann sofort eine Reaktion ins Gegenteil.

00:19:02: Man hat es nicht verbessert, man hat es massiv verschlechtert mit sowas.

00:19:05: Ich wurde immer unsicherer wie ich mit ihm umgehe.

00:19:08: Grundsätzlich

00:19:08: sollten wir vermeiden auf eine Diskussion über das Körperbild letztes Ende zu sprechen.

00:19:15: Das würde ich verlassen.

00:19:16: Ich würde meine Miet-Sorge aussprechen.

00:19:19: Ich werde zweifelsohne die Unterstützung des Handgebots auch mit jemanden besprechen.

00:19:26: Und wie sieht es dann?

00:19:27: Ich hatte das, glaube ich schon vorhin gefragt.

00:19:30: Das hat mich noch interessiert.

00:19:32: Wie sieht denn generell so ein Therapieplan aus?

00:19:34: oder wie behandelt man jetzt Magersucht, Bulimie und Binge-Eating?

00:19:40: macht man da Unterschiede bei den Dreien?

00:19:43: Also grundsätzlich gesehen bei der Behandlung wird man zuerst mal schauen, ondelte sich um eine Eine Notsituation ist das Leben wirklich bedroht.

00:19:54: Dann braucht es ein Rettungssystem und Notfallmedizin praktisch,

00:20:00: d.h.,

00:20:00: es wird eine Klinik sein.

00:20:03: Und wenn das überleben erst mal gesichert ist, dann wird es ein psychodynamisches Verstehen praktisch gebraucht werden.

00:20:12: D.h.

00:20:13: man wird die Person helfen sich zu verstehen und auch den familiären Hintergrund Und dann wird man auch denjenigen helfen, praktisch die Beziehungsmuster aufzulöser oder entspannter damit leben zu können.

00:20:31: Die immer wieder zu dieses Symptom führt ja und das können wir praktisch.

00:20:35: letztes Ende ob wir das in Einzelpsychotherapie machen in Gruppen oder Familientherapie es wird schon um die Regulation von Emotionen handeln.

00:20:46: Und wie gehe ich da mit großen Widerständen um?

00:20:48: Sie sprechen ja gerade von einem Rettungssystem, dass es das braucht.

00:20:51: Wenn es tatsächlich in Not ist... Ja genau wenn es in not ist aber wenn der Betroffene nicht will.

00:21:00: Ich kann mir vorstellen dass es da große Widerstande geben kann.

00:21:03: was tut man dann also?

00:21:05: dann kann ich mir fast vorstellen dass man als Elternteil wie ohnmächtig da steht und eigentlich gar nicht weiß was man tun soll.

00:21:12: Also haben die Angehörigen nicht auch einen großen Beratungsbedarf, weil es eben nicht so ein diskutiertes Thema ist und weil man eigentlich gar nicht weiß was da der Ratgeber

00:21:23: ist.

00:21:24: Es gibt schon große Sorgen von Eltern zum Beispiel wenn Jugendliche sich nicht in eine Therapeuticherarbeit begeben wollen zu Beratung stellen.

00:21:35: Es ist verständlich dass natürlich Eltern Angst haben.

00:21:41: häufig ist es so, dass Eltern die körperliche Symptome abgeklärt haben möchten.

00:21:46: Auch das ist richtig aber eine psychosomatische Erkrankung braucht eine andere Beachtung.

00:21:54: Das heißt also ... Die Eltern werden auch eine Begleitung brauchen weil diese Aufmerksamkeit natürlich einer Essstörung erregt wird.

00:22:06: da werden sie eine große Begleitungen brauchen um praktisch zu erfahren, dass es eine Botschaft gibt in dieser Erkrankung.

00:22:18: Genau und ... Eine Botschaft ist, die sich lohnt, verstanden zu werden, sagen wir mal so.

00:22:26: Und der Regisseur dieser Ersteuerungen ist die Psyche ja?

00:22:31: Wir werden natürlich Fahrleute brauchen um gemeinsam diese Botschaft zu verstehen.

00:22:35: was wollen die Symptome erzählen und zu wem?

00:22:40: Und es geht darum nicht wegschauen, sondern ihn schauen.

00:22:44: Also ich hab in meinem Studium in Bad Bramstedt mal so eine kleine Hospitanz gemacht.

00:22:49: Das ist ne Psychosomatik hier im Hamburger Raum und da wurde mir gesagt damals dass man gemeinsam also therapiert.

00:23:01: das heißt also quasi wenn jemand an Binsch-Eating leidet und dann noch eine Gewichtstörung also stark übergewichtig oder adipös krankhaft überwichtig Und anorexia.

00:23:10: An einem Tisch, die sitzen morgens zusammen da und frühstücken weil im Grunde beide verweigern eigentlich das Essen auch stark übergewichtiger verbietet sie es essen dann fällt die sogenannte rigide Kontrolle und dann schlägt man eben doppelt und dreifach zu und tappt in diese böse Binge-Eating-Falle weil man's dann eben wieder nicht geschafft hat Und der Magersuchts-Patient hält diese Regidekontrolle vermeintlich durch.

00:23:37: Da dachte ich immer, gab es oder gibt das quasi was?

00:23:40: Warum man das auch macht, dass man da gemeinsam da therapiert und die jetzt... da sitzen jetzt quasi die Anorektischen, da sitzen jetzt die Polemischen, sie sitzen nicht sowieso sondern, dass alle in einem Raum und zum Teil auch an einem Tisch wild gemischter saßen.

00:23:55: Also erstens wäre's schön, Arin!

00:23:58: Das ist ein ganz wichtig, finde ich gerade auch wenn wir jetzt unter anderem da sind und über dieses Thema sprechen zu sagen.

00:24:07: Ich bin nicht magersüchtig, ich bin nicht ersüchtig sondern ich habe es so Zyktomen, ich habe Magersurt-Zyktome dass wir dieses Seinsbild rausnehmen weil wenn ich etwas bin ja kann ich mich deutlich weniger davon lösen als wenn ich.

00:24:26: das ist eine

00:24:27: sehr bietige Botschaft Und auch ein großes Learning für mich.

00:24:30: Also das ist, ich lerne da auch dazu und ich merke ja immer mehr dass es ein wahnsinnig sensibles Thema ist.

00:24:36: Ich glaube ein Fehler wäre es wenn man aus Vorsicht auch quasi als Ernährungswissenschaftler nicht mehr traut darüber zu sprechen und Fehler zu machen.

00:24:45: Ja.

00:24:46: Und ich finde das ganz wichtig den Hinweis deshalb dass sie jetzt zu mir sagen Das Bild oder beziehungsweise so wie wir drüber sprechen Ist nicht richtig Und deshalb sollte man das auch so sagen.

00:25:00: Was

00:25:00: mich tatsächlich noch interessieren würde, ist kann man diese Krankheit eigentlich letzten Endes heilen oder wird es für immer in einem drin bleiben?

00:25:08: Oder ab wann gilt man als geheilt?

00:25:11: Also ich finde Heilung all solches... Manchmal braucht es für eine Heilung eine kurze Einsicht, dass die werden pflaster wirkt und ein anderes Mal ... braucht das sicherlich starke Angeeinsätze, um wieder Körper und Psyche zu beleben.

00:25:30: Und ich denke es ist sehr an der persönliche Geschichte gebunden.

00:25:35: Es wird Zeit brauchen Ich glaube in einer Heilung.

00:25:41: Das wiederum die Symptome, über die wir jetzt ein wenig gesprochen haben heute.

00:25:46: Es ist ein sehr großes Thema, dass wir versucht haben, konzentriert anzugehen.

00:25:51: Einige Symptomen haben eine Geschichte und einige Symptom können manchmal ursätzlich gedeutet werden und andere bleiben noch in Verborgen.

00:26:04: also ich glaube wie gesagt an der Heilung und glaube aber auch an der Kraft von bestimmten Symptomen, die manchmal unvorher sackbar sich wieder zeigen dürfen.

00:26:14: Damit wir wieder mit Achtsamkeit es weiter verstehen.

00:26:18: also Es kann immer wieder kommen und dann lohnt er sich noch mal hinzuschauen.

00:26:26: Okay alles klar.

00:26:27: Ja ich finde es wichtig dass man das immer wieder man kann das gar nicht häufig genug sagen wie Wichtig es ist wie ernst nehmen des themaes Und was man da richtig machen kann und sollte.

00:26:40: Und dass man auch, wie wir jetzt drüber sprechen ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

00:26:45: Auf jeden

00:26:45: Fall.

00:26:46: Das würde ich auch sagen.

00:26:46: also ich finde es auch toll das wir heute mal so offen darüber geredet haben und deswegen danke dir Schusslin auch, dass du heute wieder bei uns warst.

00:26:53: Es war eine sehr eindrucksvolle Folge auf jeden Fall.

00:27:01: aber wir sind natürlich noch nicht am Ende ne?

00:27:04: Es gibt nämlich wieder ein kleines Highlight der Woche

00:27:07: Das Highlight der Woche.

00:27:12: Und das haben Sie uns wieder mitgebracht, ne?

00:27:14: Also ich dachte, dass sich heute einfach über die Artischocke... Die Artichocke liebe ich als solches.

00:27:24: Ich erfuhr vor kurzem, dass es weder ein Obst noch ein Gemüse ist dass es eine Blume ist, die ursprünglich ganz wild war und dann domestiziert wurde.

00:27:37: Es gibt so diese Bretonische Artichoke, das ist diese große runde Kugelige Provenzartischock, die kleine Violette.

00:27:50: Aber ich mag gern ...

00:27:51: Schon die Formbeschreibung ist sehr sympathisch mit Kugelig und so.

00:27:57: Die sich für entblättert, wenn man sie praktisch kochen muss.

00:28:00: oder dann nimmt man Blatt für Blatt und kann man diese Blatt zusseln mit einer kleinen Wiedegrette oder mit einem kleinen Sosmutade.

00:28:09: Und dann entdeckt man plötzlich das Herz der Artischocken Und das Herz der Artich-Schocken.

00:28:15: mit ein bisschen Soße zubereitet, kann man daraus eine kleine Artichschockenkaffee machen und es dann auf ein gerüstetes Brot machen.

00:28:25: Also ich würde sagen, dass ist ein Gemüse!

00:28:27: Es macht richtig Spaß wenn man es gemeinsam isst.

00:28:30: Man verbringt viel Zeit um meine Artich Schocken.

00:28:33: Das ist kein Highlight oder Lieblingssinn, sondern das ist ja Kunst was da irgendwie beschön wird... Ich freue mich auf dieses Wochenhighlight von Ihnen weil das war der Quantet beim letzten Mal.

00:28:43: Und jetzt, und das war auch schon ... Also man sieht tatsächlich was in diesem Komplex Ernährung.

00:28:49: Das ist was Faszinierendes für mich immer alles drinsteckt wie viel Emotionen?

00:28:53: Wie viele Leidenschaften?

00:28:54: Wie viel Leiden also nicht nur Leidenschaft sondern auch tatsächlich Leiden beim Thema Erinnerungen mit drinstecken kann.

00:29:00: Wie schwer es eigentlich ist weil wir es ja omnipräsent ist um Gibtungs.

00:29:04: Wie Schweres ist auch dass man Lebensmittel wieder auch wertschätzt oder dann... Es ist ein sehr komplexes Thema

00:29:13: Wirklich.

00:29:13: Vielen, vielen Dank!

00:29:14: Es war sehr, sehr spannend.

00:29:16: Schönen Sie sich.

00:29:16: Alles

00:29:17: Gute und auch Wiederschauen.

00:29:19: Ja bis hoffentlich bald.

00:29:21: Wiederwärm.

00:29:23: Danke.

00:29:25: So und vielen Dank nochmal euch auch fürs Zuhören, ne?

00:29:29: Wenn ihr Familienangierige oder Freunde habt.

00:29:31: Bei denen ihr das Gefühl habt es könnte etwas nicht in Ordnung sein dann auf jeden Fall diese Folge teilen und teilt deshalb ja gerne auch generell den ganzen Podcast bewertet ihn ganz lieb.

00:29:41: und damit sagen wir schon Tschüss bis nächste Woche!

00:29:43: Tschüss!

00:29:50: Ciao.

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